Die Geschichte von St. Corona am Wechsel in Niederösterreich: Entwicklung des Ortes vom Mönch-Domizil zum heutigen Wintersport- und Freizeit-Mekka

Vom Karren-Weg zur Renn-Piste

Wo heute der Winter-Sport seinen beliebten Fix-Platz hat – und jährlich Tausende kleine und große Ski- und Snowboard-Fans in seinen Bann zieht – blickt der Ort St. Corona am Wechsel auf viele Jahrhunderte bewegter Geschichte zurück.

Während St. Corona heute als Freizeit-Mekka gilt, lebten zur Zeit der Christianisierung noch Einsiedler-Mönche in der alpinen Landschaft. Um 1500 wurden 16 Bauern-Häuser gezählt – dazwischen verliefen einfache Karren-Wege. Ab 1898 begann die Entwicklung des Ortes hin zum heutigen St. Corona – auch dank des Engagements von Baron Leopold von Podhrady und seiner Frau, der Opern-Diva Maria Jeritza. Unter anderem errichteten sie um 1924 ein Schlössl in Unternberg.

Erste Ski-Rennen – ohne Lift
1909 entstanden erste Hotels und Gasthöfe. 1925 nabelte sich St. Corona von der Gemeinde Feistritz ab, Handwerksbetriebe blühten auf. Als ab 1952 erste Ski-Rennen stattfanden, gab es noch keine mechanischen Aufstiegshilfen – die Renn-Pioniere mussten noch zum Start hinaufmarschieren. 1965 wurde ein Einser-Sessel-Lift errichtet. Ab da ging es touristisch steil bergauf: Hotels wurden modernisiert, Lifte und Hütten gebaut.

Der Schi-Club St. Corona: damals wie heute
Der 1952 gegründete Schi-Club St. Corona veranstaltete Silberpokal- und Jux-Rennen sowie ÖSV-Ski-Wochen. Auch heute noch leistet der – 400 Mitglieder zählende – Club einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung des Tourismus.